Es war einiges Los und die Stimmung kochte.
Alle waren sehr gut gelaunt wie man an den Bildern gut erkennen kann.

Die Welt als Apfel:
Der steht für mich als Sinnbild für die Welt auf der wir leben. Er bedeutet etwas Negatives, etwas Giftiges, etwas Vergiftendes, aber auch etwas Modernes. Unnatürliches kühles, jedoch weit offenes Blau. Er ist geteilt durch den Schatten, der ihn hart umgibt und seine Schale spiegelt ein kleines Fenster (links) - ein Lichtblick - wieder, eine Spiegelung des unendlichen, des warmen. Es ist krausig auf dieser Seite, nicht ganz erfüllt oder füllend.
Auf der anderen Seite ist das Gemisch mit dem Rot ergänzt, welches sich immer wieder mit dem Blau der Grundstimmung mischt.
Nahezu mittig umgibt der blaue Schimmer die Bissstelle, die den einzigen Einblick in das Innere gewährt.
Hoffnungsvoller, kraftvoll und wild wie frei in seinen Konturen quillt der grüne Ton vom umgebenden Weiß hervor.
Klar abgegrenzt durch die Unfarbe schwarz ist nicht nur das Objekt, sondern auch die Umgebung in das alles enthaltene Weiß (links) und das nichts enthaltende Schwarz (rechts) getaucht.
Ich sehe mich als schwarzen Schatten im Fenster, im Lichtblick, die Farbe der umgebenden Hülle und der Umgebung angenommen, als ein winziger, einzelner Punkt am Rande des Lichtblicks.

Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist teuer.
(Francois Mauriac)

Eine der wichtigesten Funtkionen der Täume besteht darin, innerhalb der Psyche eine Lösung bzw. Verarbeitung aller Lebenserfahrungen herbeizuführen. Verinnerlichte, aber nicht verarbeitete Erfahrungen blockieren den Lebensstrom der Psyche - zumindest in jenen Bereichen, die vom ursprünglichen Problem betroffen wurden.
(Strephon K. Williams, Durch Traumarbeit zum eigenen Selbst)

Ähnlich wie bei Mythen beinhalten auch Träume dramatische Handlungsabläufe. Sie sind Phantasien von und zu Lebensprozessen. Als solche fordern sie den vom Traum Erwachten auf, in deren Strom einzutauchen und das Geträumte handelnd weiterzuentwickeln oder, bei destruktiven Träumen, es als abschreckende Warnung und Ausgangspunkt für eine Neuorientierung des eigenen Lebenseges zu gebrauchen.
(Peter Schellenbaum)

In dem Masse, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale "unbewusste Identität" mit natürlichen Erscheinungen verloren hat.
(C. G. Jung)

Eine andere Sichtweise.